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Asahi Pentax Preset Takumar 58mm f/2, f/2.2 und f/2.4, Auto-Takumar 55mm f/1.8, f/2 und f/2.2

Aktualisiert: 3. Dez 2018

Vier Objektive? Warum soviele im selben Bericht? Naja, eigentlich hätte ich gerne noch ein fünftes und sechstes dazu genommen, das 58mm f/2.4 und 55mm f/2.2, leider sind diese beiden schwer zu bekommen (PS: inzwischen hat sich je eines dazu gesellt). Und obwohl das rechte Objektiv auf untenstehendem Bild wie ein Takumar von 1970 aussieht ist es doch dasselbe Baujahr wie die beiden links.


Im Folgenden soll das Verhalten der vier Objektive jenseits von Auflösungsdiagramm und Schraubentests an der Sony Nex sowie an der Canon EOS 5D gezeigt werden. Dabei sind es vor allem die  "Fehler" abseits der Perfektion, welches das Objektiv charakterisieren und individualisieren. Es kann sein, dass alte Objektive je nach Adapter und Baujahr nicht an eine Vollformat Canon passen, also bitte mit Vorsicht ausprobieren.


Einführung: Die ersten Drei


Asahi Preset Takumar 58mm f/2


Das hier beschriebene Takumar 58mm f/2 war eines der drei Objektive, welche zum Start der ersten Spiegelreflexkamera von Asahi Pentax mit M42-Gewinde im Jahre 1957 erschien. Das 58mm dürfte das kürzeste Sonnar für Spiegelreflex sein, welches je gebaut wurde. Mit etwa 19'000 gebauten Exemplaren ist es das seltenste der Drei und wird zwischen 250 bis 450 Euro gehandelt.


Neben dem Sonnar-Typ gab es ein 58mm f/2.4 im Heliar-Design. Dies war das Billigste der Drei und mit 42'000 Exemplaren auch recht häufig anzutreffen. Pentax hat das Design des Objektives von der M37-Variante der Asahiflex von 1954 übernommen.


Das als (vereinfachter) Gauss-Typ gefertigte 55mm f/2.2 war im mittleren Preissegment angesiedelt und kam auf rund 40'000 Stück. Heute kommt ein gut erhaltenes Exemplar auf bis zu CHF 200.-.

Ende 1957 gab es kurz noch eine vierte Variante als Ultron-Typ, das Preset Takumar 55mm mit der Anfangsblende 1.8. Da dieses Exemplar nur in etwa 1600 Stück gefertigt wurde, dürfte es etwa so schwer wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu finden sein. (Sein Nachfolger war das 55/1.8 im Zebra-Design).



Alle drei (oder besser vier mit dem 1.8) Objektive haben eine Vorwahlblende. Das 55mm (Ultron, Doppel-Gauss) war das Schärfste über das ganze Bildfeld der Vier. Es ist der Grundstein für alle weiteren 50mm von Pentax. Das 58mm-Sonnar hingegen war nicht so scharf, vor allem am Rande, viel teurer und kann nicht kürzer wie 58mm produziert werden, die Produktion stoppte bereits nach einem Jahr und sie sind deshalb sehr selten. 


Einführung: Die Auto Takumare

Auto Takumare sind Objektive, bei denen man die Blende wie bei den Presets vorwählt. Gegenüber ihren Vorgängern kann man aber mittels Hebel einen Mechanismus aufziehen, welcher die Blende zum Schafstellen öffnet und kurz vor der Belichtung die Kamera diesen Mechanismus auslöst und die Blende automatisch schliesst.


Asahi Pentax Auto Takumar 55mm f/2


Die drei weiteren hier beschriebenen Objektive sind das Auto-Takumar 55mm f/2 von 1959, das Auto-Takumar 55mm f/2.2 von 1961 und das Auto-Takumar 55 f/1.8 von 1960, wobei alle drei optisch identisch sein sollten und aus preispolitischen Gründen eine andere Anfangsblende hatten. Und die f/2 und f/2.2er Version hatten 10 Blendenlamellen, das 1.8er hingegen nur deren 6.


Blende Asahi Pentax Auto Takumar 55mm f/2.2


Das optische Design wurde gegenüber der Variante von 1957 überarbeitet, hatte nun 6 Linsen in 5 Gruppen und das Design wurde über mehrere Jahrzehnte in den Takumaren verwendet. Es ist anzunehmen, das Pentax das Ultron(-Doppel-Gauss)-Design von Voigtländer übernommen hat. Es ist nicht unüblich etwa zu kopieren und zu verbessern. Das Ultron-Design eignet sich für Standardobjektive bis f/1.8, für schnellere Objektive wie das 50mm f/1.4 wird nochmals eine Linse mehr verbaut (Planar-Typ).


Asahi Pentax Auto Takumar 55mm f/1.8


Das Auto Takumar 1.8/55mm war 1961 das Spitzenprodukt für Profis von Pentax zur damaligen Spiegelreflex S3. Obwohl es Auto-Takumar heisst, war es das erste Takumar mit vollautomatischer Blende, es war also kein Aufziehhebel mehr notwendig. Später nannte Pentax diese Art von Objektiven Super-Takumar. Aus welchem Grund auch immer, bei diesem Objektiv läuft der Blendenring anders herum. Es war auch das erste Takumar mit dem später typischen Fenster für die Entfernungsskala und 49mm als Filtergewinde. Wechselte das Aussehen und Design in den ersten 4 Jahren sehr häufig, so sollten die Takumare 20 Jahre später noch immer wie dieses 1.8/55mm aussehen.



Das Auto Takumar 55/1.8 wurde in über 220'000 Exemplaren gebaut und ist heute auch noch relativ günstig in gutem Zustand um die CHF 50 bis CHF 80 zu finden. Für die beiden Auto Takumare mit f/2 und f/2.2 zahlt man in gutem Zustand um die CHF 40 bis 70.


Auf ein Bier; Auto Takumar 55mm f/2 an Canon 5D


Bedienung

Die Objektive sind allesamt sehr kompakt gebaut. Wie üblich bei den Takumaren ist alles aus Metall und Glas und fühlt sich sehr wertig und stabil an. Der Entfernungsring läuft geschmeidig, spielfrei und um einiges besser wie bei den Carl Zeiss aus jener Zeit. Um von nah auf fern zu fokussieren, braucht es bei allen vier Objektiven eine zwei-drittel Umdrehung des Entfernungringes. An der Sony Nex (heute A7R2) lässt es sich sehr gut bei Offenblende mittels Fokus-Peaking scharfstellen.

Takumar 58mm f/2 an Canon 5DmkIII


Beim 58/2 ist die Blende stufenlos. Das Objektiv hat eine Vorwahlblende, d.h. man stellt die gewünschte Blende ein, dreht auf Offenblende zurück und stellt die Entfernung ein. Danach dreht man die Blende wieder bis zum Anschlag und drückt ab. Ich empfinde diese Art der Bedienung an der Sony und Canon am Angenehmsten.


Bei den beiden 2er Auto-Takumaren wird am vorderen Ende des Objektives am Ring gedreht und die Blende gewählt. Der Ring rastet sehr stark ein und es ist nicht einfach, den Ring "blind" zu bedienen und die Schärfe nicht zu verstellen.


Soll bei Offenblende fokussiert werden, so wird mit dem dicken Spannhebel bei den beiden "langsamen" 55mm Auto-Takumaren die Blende vorgespannt. An einer Pentax aus jener Zeit würde nach dem Drücken des Auslösers mittels dem Pin an der M42-Fassung die Blende ausgelöst und geschlossen, bevor der Verschluss anfängt zu laufen.  Da normalerweise der Adapter für EOS oder Nex den Pin dauernd eindrückt, hat der Vorspannhebel keine Rast-Funktion mehr und die Blende schliesst nach loslassen des Hebels gleich wieder. Einerseits ist es recht angenehm, bei der Nex und Canon mittels Hebel die Blende zu öffnen und scharfzustellen, nur ist der Hebel recht nahe am Gehäuse der Kamera und der Entfernungsring durch die kompakte Bauweise auch in fingerweite, so dass die Bedienung etwas fummelig und gewöhnungsbedürftig ist, speziell wenn man durch den Sucher schaut. Die vorgängigen Takumare wie die nachfolgenden Super Takumare sind einfacher blind zu bedienen.

Beim 55mm f/1.8 funktioniert die Blende wie bei den späteren Super-Takumaren durch drehen am Blendenring. Der Blendenring dreht allerdings in die andere Richtung wie bei allen anderen nachher gebauten Takumaren.


Achtung bei allen drei metallfarbenen Objektiven, das M42-Gewinde ist aus Aluminium und sollte mit Sorgfalt in die Adapter eingedreht werden. Die schwarzen Takumare sind eloxiert und die Oberfläche des Gewindes scheint wesentlich härter zu sein.


Vergleich bei Offenblende-Takumar 58mm f/2 an Canon 5D



Vergleich bei f/4-Takumar 58mm f/2 an Canon 5D



Auto Takumar 55mm f/2.2 an Canon 5D


Bokeh, Offenblende und Schärfe

Die Leistungen des 58mm sind wie von einem Sonnar erwartet.  Die Schärfe bei Offenblende ist in der Mitte brauchbar bis gut und der Rand wird etwas weicher wiedergegeben. Die leichten sphärischen Restfehler führen gerade bei «avaliable light» Aufnahmen zu einer fast romantischen Ãœberstrahlung der Spitzlichter. Im Vergleich zum Jupiter-3 bei Blende 2, einem 50mm Sonnar mit Leica-Anschluss, ist die Schärfe in der Mitte bereits etwas und am Rand doppelt so hoch bei wesentlich höherem Kontrast und ohne den träumerischen Eindruck einzubüssen. Entgegen dem Jupiter-3 ist das Objektiv bei Blende 2 aber bereits sehr gut einsetzbar, die Objekte wirken bereits plastisch wohingegen beim Jupiter-3 dies erst bei Blende 2.8 eintritt, aber mit Verlust des träumerischen Eindrucks.


Takumar 58mm f/2 an Canon 5DmkIII


Bei Offenblende hat das 58mm an Vollformat eine eigene Bildsprache, welche sich beim Abblenden verliert, es hat aber weiterhin eine schöne Wiedergabe im Unschärfebereich, sicherlich auch in der Blende aus 10 Lamellen begründet. Das Bokeh ist bei Offenblende nicht so ruhig wie von einem Sonnar erwartet und neigt zu Doppellinien und hellen Rändern um Unschärfekreise von Lichtquellen. Beim Abblenden beruhigt sich das Bokeh im Hintergrund und wird weicher.


Windlicht; Takumar 58mm f/2 an Sony Nex-6


Beim Abblenden steigert sich die Auflösung des 58/2, wobei der Rand bis Blende 5.6 immer hinter der Mitte zurück bleibt. Ab Blende 8 ist kein Unterschied mehr zu erkennen, einzig die Ecken sind farblich etwas "dumpf". Für Landschafts- und Architekturfotografen sowie Schärfefreaks gibt es viele und geeignetere Objektive am Markt. Was hingegen besser ist wie bei vielen auch modernen 50mm-Objektiven ist das Bokeh.


Fotografin; Takumar 58mm f/2 an Canon 5Dmk2


Der Hinter- wie auch Vordergrund wird mit einem groben impressionistischen Pinsel gezeichnet und verschmiltz ineinander. Es ist jedoch nicht ein Einheitsbrei wie er von Teleobjektiven produziert wird noch ist es das nervöse Bokeh eines scharfen 50mm Objektives. Das Asahi Pentax Takumar 58mm ist bestens geeignet für Portraits von Personen wie auch Aufnahmen von Blumen. Es bezieht genügend Hintergrund mit ein, um das Umfeld des Objektes erahnen zu lassen.


Takumar 58mm f/2 an Canon 5Dmk2


Erstaunlich gut ist die Behandlung (oder besser Absenz) der Farbfehler/CAs bei starkem Gegenlicht, da zeigen moderne mehrfachvergütete Objektive teilweise ein wesentlich schlechteres Verhalten.


Vergleich Orgel im Gegenlicht; Auto Takumar 55mm f/2.2 an Canon 5D


Vergleich Orgel im Gegenlicht; Auto Takumar 55mm f/2 an Canon 5D


Die drei 55mm haben erwartungsgemäss bei Ofenblende eine wesentlich höhere Schärfe (siehe Vergleich der Kerzenhalter bei 1:1 Auflösung) wie das Sonar, und dies bis in die Ecken. In der Unschärfekreisen bilden sich leichte Katzenaugen, es kann unter Umständen zu einem "Swirling-Bokeh", einem drehenden Hintergrund, kommen.


Auto Takumar 55mm f/1.8 an Sony Nex-6


Das Bokeh der beiden "langsamen" 55mm ist erstaunlich ruhig und angenehm, was sicherlich auch auf die 10 Blendenlamellen und das nicht komplette Auskorrigieren zurück zu führen ist. In der am Ende eingefügten Galerie sind Vergleichsbilder zwischen den 2er Auto-Takumaren und dem 58mm. Erstaunlicherweise hat das 55mm f/1.8 das ruhigste Bokeh der Ultron-Takumare, der Ãœbergang von Unschärfe zu Schärfe geschieht angenehm und lässt das Objekt schön dreidimensional hervorstehen.


Auto Takumar 55mm f/2.2 an Canon 5D


Alle vier Objektive haben im Vergleich zu den Nikkoren aus dieser Zeit eher natürliche und zurückhaltende Farben sowie etwas weniger Kontrast bei Offenblende. Ich setze die Nikkore dort ein, wo alles schön bunt und mit vielen Lichtern dekoriert ist wie an einer Herbstmesse oder bei sonnigen postkartenartigen Naturaufnahmen, so sind die Takumare aus dieser Zeit in ihrem Element, wo feine Töne und pastellartige Farben dominieren. Wie war doch die Werbung beim Kodak Vericolor: "Für Hochzeiten und trübe Tage". Dies gilt auch für diese drei Takumare. 


Blendensterne, Flares&Ghosts

Das 58/2 Objektiv ist sehr anfällig auf Streiflicht, selbst wenn die Sonne oder Lichtquelle in der Kamera nicht sichtbar ist. Der Kontrast bleibt aber erstaunlicherweise lange erhalten. Abblenden bringt die Flares zum Verschwinden. Zuviel Licht allerdings lässt das Bild aussehen wie hinter einem Riffleglas mit Prismaeffekt aufgenommen.


Erzwungene Flares bei Offenblende


Canon EOS 5D Mark 2.5, Asahi Takumar 58mm oben mit Blende f/2.0, unten mit  f/3.5. Mir persönlich gefällt das obere Bild besser.

Vergleich bei f/3.5


Hier noch eines mit Flares welche zum Bild passen:

Asahi Pentax Takumar 58mm f/2 an Sony A7R


Alle Objektive machen brauchbare bis schöne Blendensterne, einzig das Auto-Takumar 55/1.8 macht durch seine 6-lamellige Blende nur Sternen mit sechs Strahlen.


Die Schärfe der Ultron-Takumare kommt nicht ganz an ein Tessar 50mm heran, liefern aber an einer 5D ab Stativ eine beeindruckende Auflösung bis zum Rand. Flares sind wie in untemstehenden Beispiel zu sehen, sehr gut unter Kontrolle. Das überstrahlen der überbelichteten Flächen und der damit eingehende Kontrastverlust bleiben sehr lokal. 


Auto Takumar 55mm f/2 an Canon 5D


Nachtrag Takumar 58mm f/2.4 (Heliar)

Ich muss zugeben, nicht dass das 58mm 2.4 schlecht ist, aber ich verwende es neben dem Sonnar nicht viel, da mich die Bilder des f/2 mehr ansprechen und sie "eigener" sind.


Takumar 58mm f/2.4 als Grössenvergleich neben dem Sony FE 1.8/55


Das Takumar 58mm 2.4 ist ein fünflinsiger Heliar und eine Weiterentwicklung des Cooke-Triplet von 1893 (Bsp Carl Zeiss Triotar). Das Heliar-Design wurde bereits 1900 von Voigtländer patentiert. Das Asahi Pentax Heliar ist vermutlich das Lichtstärkste seiner Art für Kleinbildkameras.


Asahi Pentax Takumar 58mm f/2.4@f5.6 an Canon EOS 5D mk2


Gegenüber dem Takumar 58mm f/2 ist der Randabfall bei der Auflösung und Offenblende nicht so stark ausgeprägt. Beim Abblenden ändert sich dies jedoch rasch, zumindest bei meinen Exemplaren, und das Sonnar-Objektiv löst über den ganzen Bereich höher auf und wirkt schärfer.


Asahi Pentax Takumar 58mm f/2.4@f5.6 an Canon EOS 5D mk2


Das Bokeh bei Ofenblende des Heliar wirkt etwas nervös, speziell im Vergleich zum Takumar 58mm f/2. Die Farben sind bei beiden 58mm hervorragend und mögen zu begeistern.

Asahi Pentax Takumar 58mm f/2.4@f2.4 an Canon EOS 5D mk2


Bei den damaligen Spiegelreflexkameras wurde mittels Mattscheibe oder Schnittbildindikator scharf gestellt. Je kontrastreicher und schärfer ein Objektiv bei Offenblende war, umso einfacher war das fokussieren. Da die Auto Takumare dies gegenüber den beiden 58mm waren, fielen Letztere 1958/59 vermutlich aus dem Pentax-Katalog.


Asahi Pentax Takumar 58mm f/2.4@f4 an Canon EOS 5D mk2


Nachtrag 2: Takumar 55mm f/2.2 (Gauss)

Ups, da war doch noch eines. Ich habe keine Ahnung warum ich es im Schrank unter den anderen Takumaren vergessen habe, aber vermutlich weil mich das Sonnar so begeistert. Und obwohl von den drei Objektiven dieses am Meisten produziert wurde, ist im Netz am Wenigsten darüber zu finden.

Dieses Objektiv wurde mit den ersten Kameras, der Asahi Pentax (AP) und Asahi Pentax S, während zweier Jahren verkauft. Pentax verwendete bei diesem Objektiv eine vereinfachte Rechnung mit 5 Linsen in 5 Gruppen und verzichtete auf das zementieren der 4 Gruppen mit 2 Linsen. Später sind die Gauss-Typen von Pentax wie die hier besprochenen 55mm Auto Takumare mit 6 Linsen in 5 Gruppen aufgebaut.

Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit zum Ausprobieren dieses Objektives an der Sony A7R2.



Fazit

Mit allen sechs Takumaren macht man nichts falsch, wobei ich die beiden Preset Takumare 58mm 2.4 und 55mm 2.2 nur Sammlern empfehlen würde, welche die drei ersten Objektive von Asahi Pentax zum M42 Bajonett haben wollen. Meine persönlichen Favoriten, sei es wegen der Bedienung oder dem Bildeindruck, sind das Preset Takumar 58mm f/2 für Portraits und das Auto Takumar 55mm f/1.8.





Technische Daten des verwendeten Objektives:

Asahi Opt. Co. Takumar 55mm f/2.2

Anschluss: M42

Baujahr ca.  1957

Konstruktion:  5 Elemente in 5 Gruppen

Blendenlamellen: 10 

Bildwinkel  diagonal Vollformat / APSC: 41° / 28°

Blendenbereich: f/2.2 bis f/22

Distanzskala: .55m  bis unendlich

Gewicht:  155 g

Abmessungen: D 52mm, L 50mm,

Filter 46mm


Diagram Asahi Preset Takumar 55mm Gauss


Asahi Opt. Co. Takumar 58mm f/2

Anschluss: M42

Baujahr ca.  1957

Konstruktion:  6 Elemente in 4 Gruppen

Blendenlamellen: 10 

Bildwinkel  diagonal Vollformat / APSC: 41° / 28°

Blendenbereich: f/2 bis f/22

Distanzskala: .6m  bis unendlich

Gewicht:  160 g

Abmessungen: D 52mm, L 50mm,

Filter 46mm


Diagram Asahi Preset Takumar 58mm Sonnar



Asahi Opt. Co. Takumar 58mm f/2.4

Anschluss: M42

Baujahr ca. 1957

Konstruktion: 5 Elemente in 3 Gruppen

Blendenlamellen: 10

Bildwinkel diagonal Vollformat / APSC: 41° / 28°

Blendenbereich: f/2 bis f/22

Distanzskala: .6m bis unendlich

Gewicht: 155 g

Abmessungen: D 52mm, L 50mm,

Filter 46mm


Diagram Asahi Preset Takumar 58mm Heliar



Auto-Takumar 55mm f/2.2

Anschluss: M42 Baujahr ca.  1961

Konstruktion:  6 Elemente in 5 Gruppen

Blendenlamellen: 10 

Bildwinkel diagonal Vollformat / APSC: 43° / 29°

Blendenbereich: f/2.2 bis f/22

Distanzskala: .54m  bis unendlich

Gewicht:  170 g

Abmessungen: D mm, L mm, Filter 46mm


Diagram Asahi Pentax Auto Takumar 55mm Planar



Auto-Takumar 55mm f/2

Anschluss: M42 Baujahr ca. 1959

Konstruktion:  6 Elemente in 5 Gruppen

Blendenlamellen: 10 

Bildwinkel diagonal Vollformat / APSC: 43° / 29°

Blendenbereich: f/2 bis f/22

Distanzskala: .54m  bis unendlich

Gewicht:  200 g

Abmessungen: D 52mm, L 42mm,

Filter 46mm


Diagram Asahi Pentax Auto Takumar 55mm Planar



Auto-Takumar 55mm f/1.8

Anschluss: M42 Baujahr ca. 1960

Konstruktion:  6 Elemente in 5 Gruppen

Blendenlamellen: 6 

Bildwinkel diagonal Vollformat / APSC: 43° / 29°

Blendenbereich: f/1.8 bis f/16

Distanzskala: .45m  bis unendlich

Gewicht:  215 g

Abmessungen: D 52mm, L 52mm,

Filter 49mm


Diagram Asahi Pentax Auto Takumar 55mm Planar




Auto Takumar 55mm f/2 an Sony Nex 6

Auto Takumar 55mm f/2 an Sony Nex 6

Takumar 58mm f/2 an Canon 5Dmk3


Takumar 58mm f/2 an Canon 5Dmk3


Takumar 58mm f/2 an Canon 5Dmk3


Takumar 58mm f/2 an Sony Nex 6


Takumar 58mm f/2 an Sony Nex 6