"Talent ist wichtiger als Technik"

- Andreas Feininger -

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Über mich

 

Als ich als Lehrling 1982 genug Geld für eine Kamera zusammen gespart hatte, kaufte ich mir eine manuelle Cosina mit Pentax-Bajonett. Für 300 Franken gab es die Kamera plus zwei Zoomobjektive. Eigentlich hätte ich viel lieber eine Nikon F3 gehabt, aber deren Preise waren jenseits eines Lehrlingssalärs.

Schon bald hantierte ich im Labor des Jugendhauses und entwickelte meine eigenen schwarzweiss Fotos.

Mit dem ersten Lohn nach der Lehre kam die Pentax SFXn in die Fototasche, eine Kamera mit Autofokus, und mit ihr gings um die halbe Welt, von Mexiko bis ins kommunistische Russland. Damals kostete ein Flug noch weit über Tausend Franken und der Verkauf von Bildern an Reisebuchverleger wie Badecker halfen die Reisen mit zu finanzieren. Lange Zeit liebäugelte ich mit einer Pentax LX, einem mechanischen Wunderwerk wie eine IWC-Uhr und auch genauso schön, doch war auch deren Preis wie die einer IWC. In New York lief ich zufällig an eine Gebrauchte LX in neuwertigem Zustand für wenig Geld, nur weil die Amis nichts mehr manuell einstellen wollten.

Leider verpasste es Pentax, eine gescheite Profikamera zu entwickeln und als Ende 2004 Canon die EOS 20D vorstellte, habe ich mein Pentax-Equipment verkauft und eine digitale Canon geholt. Schon ein Jahr später stellte Canon die Vollformatkamera EOS 5D vor, deren Nachfolger mich bis heute begleiten. 

Nach den Reisefotografien kamen schon bald die ersten Hochzeitsfotos und nach den Hochzeiten die Taufen. Zu Zeiten der Analogfotografie war es immer spannend und nervenaufreibend bis man endlich die Negative in den Händen hatte und sah, ob alles geklappt hat. Daneben gab es auch Aufträge für Posterserien in Bibliotheken oder für Firmenanlässe.

Mit der Digitalkamera wurde es einfacher was das Sichten der Bilder  und das Versenden an Zeitungen und Kunden betrifft. Schon während einer Premiere oder Hauptprobe ist das Hochladen für die Presseagentur oder Marketingabteilung möglich. Als vor einigen Jahren die Zeitungen die Honorierungen für Bilder zusammengestrichen haben und gleichzeitig die Rechte am Bild an den Verlag übertragen werden sollten war der Zeitpunkt, mit der Pressefotografie für Zeitungen aufzuhören.